Pimp your Karma

April 18, 2012 - 7:04 pm No Comments

Heute wird es mal etwas spirituell, denn neben Umweltaspekten, Gesundheit oder Tier- und  Menschenrechten gibt es für manche Menschen einen weiteren Grund vegan zu leben: Das Karma. Wikipedia definiert das Karma wie folgt: „Karma bezeichnet ein spirituelles Konzept, nach dem jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. Diese muss nicht unbedingt im aktuellen Leben wirksam werden, sondern kann sich möglicherweise erst in einem der nächsten Leben manifestieren.“  Es ist in dieser Theorie auch selbstverständlich, dass Tiere eine Seele haben.  Sie sind lebendig, haben ein Bewusstsein und fühlen Schmerz. Und die Gegenwart des Bewusstseins  ist  das Symptom der Seele.

Und wenn hier von Tieren gesprochen wird, dann ist auch wirklich jedes Tier gemeint. Hunde und Katzen aber auch Schweine und Kühe. Warum ist es eigentlich für so viele Menschen okay ein Schwein zu essen aber bei dem Gedanken einen Hund zu essen folgt blankes Entsetzen? Es gibt Kulturen in denen Schweine nicht gegessen werden, weil Sie als „schmutzig“ gelten und es gibt Kulturen in denen keine Kühe gegessen werden, weil sie dort heilig sind. Wiederum gibt es aber auch Kulturen in denen Hunde und Katzen als Delikatesse gelten.

Ihr seht also, was wir essen und was nicht, ist keine individuelle Entscheidung, sondern wird durch unsere Erziehung und die Kultur bzw Gesellschaft in der wir leben geprägt. Ein Tier, nämlich das Schwein, das genauso klug wie ein Hund ist fristet ein elendes Dasein bis es geschlachtet und verzehrt wird. Ein Hund wird von vielen als ein weiteres Familienmitglied betrachtet. Ist das nicht widersprüchlich? Es ist wohl die Arroganz der Menschen, die es uns „ermöglicht“ ein Leben in ein Produkt zu verwandeln.

Wenn ein Fleischesser genauer hierüber nachdenken würde, würde er einsehen dass ich damit Recht habe. Aber da Menschen sich nur ungern eingestehen etwas falsch zu machen, kommt die typische Abwehrhaltung zum Einsatz. „Veganer sind doch viel zu Radikal, total bescheuert, das ist nicht gesund“ Es hat ja schon oft funktioniert die Meinung anderer zu verharmlosen, dann muss man die Schlussfolgerungen ihrer Aussagen schließlich nicht ernst nehmen… „Ich allein kann eh nichts ändern“ Eine amerikanische Studie hat gezeigt, dass nur ein einziger Mensch, der auf tierische Produkte verzichtet, in einem Jahr 37 Tiere vor unwürdiger Gefangenschaft, Misshandlung und Tod rettet. Auf ein ganzes Leben verteilt macht das im Schnitt 2700 Tiere! Ne ganze Menge für eine Person, oder?

Also denkt mal drüber nach und  tut nicht nur euch selbst etwas Gutes sondern auch der Umwelt und den Tieren. Pimp your Karma 😉

Zum Abschluss noch ein Zitat aus dem Buddhismus:
Wer andre Wesen quält, die auch nach Wohlsein streben, so wie er selbst, der hat kein Glück im nächsten Leben.
Wer andre Wesen schont, die auch nach Wohlsein streben, so wie er selbst, der findet Glück im nächsten Leben.

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